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Arbeitssicherheit + Transportsicherheit

02.05.2016

Dass (Zurr-)Gurte auch bei der Sicherung von Lasten auf Fahrzeugen eine große Rolle spielen, zeigt ein schwerer Unfall, der sich im Allgäu ereignete. Ein Lastzug hatte eine etwa 3 t schwere Stahlplatte geladen. In einer Kurve rutschte die Stahlplatte plötzlich von der Ladefläche, riss ein Verkehrszeichen um und landete auf einer Wiese. Nicht auszumalen, wenn das Transportgut ein nachfolgendes Fahrzeug getroffen hätte. Beim Ermitteln der Unfallursache stellte die Polizei fest, dass beide Zurrgurte, die das massive Stahlteil hätten sichern sollen, gerissen waren. Da somit von einer nicht ausreichenden Ladungssicherung ausgegangen werden muss, wird sowohl gegen den verantwortlichen Verlader wie auch den Fahrer des Lkw ermittelt. Beim Sichern von Ladegütern auf Fahrzeugen gelten vergleichbare Vorgaben wie für das Anschlagen von Lasten.

Die Hilfsmittel zur Ladungssicherung:

  • müssen für die jeweilige Last geeignet sein.
  • dürfen nur so verwendet werden, wie vom Hersteller vorgesehen, z. B. Zurrgurte niemals verknoten.
  • müssen vor Verwendung auf Beschädigungen oder Verschleiß geprüft werden.
  • sind bei Gefahr einer Beschädigung durch geeignete Maßnahmen zu schützen, z. B. durch Kantengleiter an scharfen Lastkanten.
  • sind bei erkennbarer Beschädigung (Ablegereife) unverzüglich auszusortieren.
  • müssen mindestens einmal jährlich durch einen Sachkundigen (nach DGUV-Regel 100-500) geprüft werden, in Abhängigkeit von den Einsatzbedingungen auch häufiger.

Achtung: Zurrmittel wie Gurte, Ratschen usw. dürfen ausschließlich vom Hersteller (oder einer von ihm beauftragten Person) repariert werden.

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