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Für Ihre betriebliche Praxis in den Bereichen Arbeitszeitregelungen Personalorganisation, Personalverwaltung, Vergütungsregelungen mit den entsprechenden arbeitsrechtlichen Vorgaben.

Gefährdungsbeurteilung in 6 Schritten

24.07.2017

Als Arbeitgeber haben Sie jederzeit eine Dokumentation bereit zu halten, aus der ersichtlich sind

  • aus der das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung,
  • die festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes und
  • das Ergebnis der Überprüfung

1. Schritt: Ihre Ermittlung der Gefährdungen

Sie überprüfen jeden Tätigkeitsbereich Ihres Betriebs, ob und welche Gefährdungen dort auftreten können. Dabei berücksichtigen Sie auch besondere Personengruppen und spezialgesetzliche Regelungen zur Gefährdungsbeurteilung wie beispielsweise die Gefahrstoffverordnung, die Bildschirmarbeitsverordnung und Ähnliches.

Gefährdungen sind alle Sachverhalte, die zu Unfällen oder zu Beeinträchtigungen der Gesundheit führen können. Am einfachsten ist es, Sie ermitteln für jeden einzelnen Arbeitsplatz die bestehenden Gefährdungen.

2. Schritt: Ihre Beurteilung

Nun beurteilen Sie, ob Handlungsbedarf für Arbeitsschutzmaßnahmen besteht. Dabei beachten Sie nicht nur die Gesetze und Verordnung, sondern auch die technischen Regelungen.

3. Schritt: Ihre Festlegungen

Nun legen Sie die Maßnahmen zur Beseitigung der festgestellten Gefährdungen die geeigneten Schutzmaßnahmen in der richtigen Reihenfolge fest:

  • Technische Schutzmaßnahmen: Sicherheitsgerechtes Einrichten der Arbeitsmittel, vorschriftsmäßiges Unterhalten der Anlagen, Maschinen, Geräte und Werkzeuge sowie der Arbeits- und Sozialräume
  • Organisatorische Maßnahmen: Veränderung von Betriebsabläufen, Übertragung von Arbeitsschutzpflichten
  • Personenbezogene Maßnahmen: Verhaltensregelungen, Unterweisungen, Einsatz Persönlicher Schutzausrüstungen

4. Schritt: Ihre Durchführung

Nachdem Sie festgelegt haben, welche Maßnahmen Sie durchführen wollen, bestimmen Sie nun, wer was bis wann macht.

5. Schritt: Ihre Überprüfung

In diesem Schritt prüfen Sie, ob die von Ihnen ermittelten und festgelegten Gefährdungen tatsächlich beseitigt wurden. Sollte dies nicht der Fall sein, werden Sie unverzüglich aktiv.

6. Schritt: Ihre Fortschreibung

Die Gefährdungsbeurteilung schreiben Sie fort. Sie müssen zwar keine regelmäßigen Wiederholungen der Gefährdungsbeurteilung vornehmen, der gesamte Prozess sollte jedoch von Zeit zu Zeit überprüft werden.

Weitere Informationen über wichtige Vorgaben im Umgang mit alltäglichen Organisations- und Personalthemen erhalten Sie bei Ihrem Organisations- und Personalberater Jochen Riedel

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