Aktuelle Medien aus der Personalwirtschaft

Für Ihre betriebliche Praxis in den Bereichen Arbeitszeitregelungen Personalorganisation, Personalverwaltung, Vergütungsregelungen mit den entsprechenden arbeitsrechtlichen Vorgaben.

Neue Regelungen des Mutterschutzgesetzes seit 30. Mai 2017

17.07.2017

Das bisher geltende Mutterschutzgesetz und die Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz finden damit weiterhin Anwendung bis zum 31. Dezember 2017. Im bis zum 31. Dezember 2017 weiter geltenden bisherigen Mutterschutzgesetz werden darüber hinaus mit Wirkung vom 30. Mai 2017 folgende Änderungen wirksam:

  • Die Mutter kann eine verlängerte nachgeburtliche Schutzfrist von zwölf statt acht Wochen in Anspruch zu nehmen, wenn vor Ablauf von acht Wochen nach der Geburt eine Behinderung beim Kind ärztlich festgestellt wird.
  • Eine entsprechende Änderung von § 24 i Abs. 3 S. 1 SGB V erweitert den Anspruch auf Mutterschaftsgeld auf diesen Fall.
  • Der besondere Kündigungsschutz wird ausgedehnt bis zum Ablauf von vier Monaten nach einer Fehlgeburt, die nach der zwölften Schwangerschaftswoche erfolgte.
  • Die für den Arbeitsschutz zuständige oberste Landesbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle kann in besonderen Fällen, die nicht mit dem Zustand einer Frau während der Schwangerschaft oder ihrer Lage bis zum Ablauf von vier Monaten nach einer Fehlgeburt nach der zwölften Schwangerschaftswoche oder nach der Entbindung in Zusammenhang stehen, ausnahmsweise die Kündigung für zulässig erklären.
  • Die Kündigung bedarf der schriftlichen Form und sie muss den zulässigen Kündigungsgrund angeben. 

Weitere Informationen über wichtige Vorgaben im Umgang mit alltäglichen Personalthemen erhalten Sie bei Ihrem Personalberater Jochen Riedel

Zum Infobrief